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Wissenschaftliche Begleitung der Implementierung EDV-gestützter Dokumentation in der ambulanten Drogenhilfe der Stadt Bremen (2001-2005)
Die wissenschaftliche Begleitung dieses Projektes beinhaltete die folgenden Zielsetzungen:
Bei der Einführung EDV-gestützter Dokumentation mit Hilfe der Programme HORIZONT und MOONLIGHT im Drogenhilfebereich sollte eine einheitliche Dokumentation gewährleistet werden. Dadurch sollten wissenschaftliche Auswertungen und Vergleichbarkeit von Ergebnissen gesichert werden.Deshalb führte das ISD inhaltliche Schulungen (Eingangs- und Auffrischkurse) durch und erstellte ein elektronisches Manual. Diese Qualitätssicherung der Dokumentation wurde unterstützt durch begleitende statistische Auswertungen der erfassten Daten durch das ISD. Auf der Grundlage der Erfahrungen mit dem neuen Dokumentationssystem wurden die Klassifikationssysteme überprüft und ein überarbeiteter Bremer Datensatz für die ambulante Drogenhilfe verabschiedet.
Untersucht wurde auch die Akzeptanz der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Umgang mit der neuen Dokumentationsform. Im Sommer 2005 wurde ein interner Abschlussbericht vorgelegt.
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Suchtprävention an Schulen. Wissenschaftliche Erprobung und konzeptionelle Weiterentwicklung des Unterrichtsprogramms "Gläserne Schule" (September 2000 bis September 2001)
Die Ergebnisse dieser umfassenden Evaluation liegen seit dem Februar 2002 vor. Sie sind für die suchtpräventive Arbeit an Schulen ermutigend. Das Unterrichtsprogramm wird nicht nur von den Schüler und Lehrern akzeptiert und positiv bewertet, sondern es kommt bei einem erheblichen Teil der Schüler auch zu einer Konsumreduktion. Ferner entwickeln die Schüler realistische Einschätzungen über das Gefährdungspotentials von Substanzen und elektronischen Unterhaltungsmedien.
Forschungsbericht:
Raschke, Peter / Kalke, Jens (2002): Lernen durch Verzicht. Konzept und Wirkungen des suchtpräventiven Unterrichtsprogramms „Gläserne Schule“, Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler.
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Suchtprävention bei Jugendlichen im interkulturellen Vergleich. Die pädagogische Intervention ‚Initiierte Abstinenz’ bei 15-18jährigen Schülern („Gläserne Schule“, Teil II) (2002-2003)
Projektteam: Prof. Dr. Peter Raschke, Dr. Jens Kalke, Kirsten Saas
In einer Fortsetzung des EU-Projektes „Suchtprävention an Schulen. Wissenschaftliche Erprobung und konzeptionelle Weiterentwicklung des Unterrichtsprogramms ‚Gläserne Schule’“ wird die Maßnahme nun für Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren (9. bis 12. Klasse) durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert. Damit soll überprüft werden, ob auch in dieser Altersgruppe mit ihrem spezifischen Konsumverhalten – starke Zunahme der Prävalenzraten und des Experimentierverhaltens sowie dem Beginn des Gebrauchs illegaler Drogen – das Unterrichtsprogramm „Gläserne Schule“ zu positiven Effekten führt.
Um eine Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen des vorangegangenen Projekts (Klassenstufen 6.-8.) zu gewährleisten, sind die Untersuchungsorte erneut Flensburg und Umgebung (Deutschland), Innsbruck und Umgebung (Österreich) und Südtirol (Italien). Zudem sollen interkulturelle Vergleiche zwischen Schülern verschiedener Muttersprachen jeweils aus derselben Region gezogen werden, um zu prüfen, welchen Einfluss die Sprache und Kultur auf das Konsumverhalten von Jugendlichen und die Wirksamkeit der Maßnahme haben. Deshalb wurde – neben den Regionen Bozen (italienisch-deutsch) und Flensburg (deutsch-dänisch) – neu die mehrsprachige Region Eupen und Umgebung (Belgien, französisch-deutsch) mit in die Untersuchung einbezogen.
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Möglichkeiten gesellschaftlicher Reintegration und psychosozialer Rehabilitation bei jungen, sich prostituierenden drogengebrauchenden Frauen (2001 bis 2003)
Auftraggeber: Diakonisches Werk Hamburg
Finanzierung: Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur
Durchführung: ISD-Hamburg, Heike ZurholdEinzelheiten zur Studie können Sie in der Präsentation zum Untersuchungsvorhaben nachlesen.
Präsentation der Ergebnisse:Prostitution, Trauma und Sucht oder besser:
Lebensgeschichtliche Belastungen von Mädchen und Frauen in der Drogenprostitution
Kooperationspartner
Diakonisches Werk Hamburg
Café Sperrgebiet
Rostocker Straße 4, 20099 Hamburg
Tel: 24 66 24 oder 24 80 20B.A.S.I.S.-Projekt e.V./KIDS
Hachmannplatz 2, 20099 Hamburg
Tel: 280 16 06Drob Inn
Kurt-Schuhmacher-Allee 42
20097 Hamburg
Tel:24 46 07 oder 24 46 08Publikationen
Zurhold, H. (1995). Beschaffungsprostituierte als Objekte der Begierde. Drogen ohne Grenzen. A. e.V. Berlin, VWB: 71-84.
Zurhold, H. (1998). Sexarbeit: Safer-Work und Empowerment für Drogengebraucherinnen. Überlebenshilfen in der Drogenarbeit. R. Lochmann. Esslingen, FH-Esslingen. Hochschule für Sozialwesen: 247-264.
Zurhold, H. (2002). Interaktionen in der Sexarbeit - Gesundheitsförderung und Empowerment für Beschaffungsprostituierte. Risiko mindern beim Drogengebrauch. H. Stöver. Frankfurt am Main, Fachhochschulverlag.
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Anwendungsbeobachtung zum Einsatz von Buprenorphin (SUBUTEX) als Substtutionsmittel bei niedergelassenen Ärzten (2000-2002)
Forschungsbericht:
Prinzleve M, Verthein U, Farnbacher G & Krausz M (2002) Anwendungsbeobachtung zum Einsatz von Subutex (Buprenorphin) bei Patienten mit Opiatabhängigkeit. Forschungsbericht. Institut für Interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung ISD. Hamburg.
Publikationen:
Verthein U., Prinzleve M., Degkwitz P., Farnbacher G. & Krausz M. (2003) Ambulanter Entzug mit Buprenorphin. Suchttherapie 4: 150-158.
Verthein U., Prinzleve M., Farnbacher G., Haasen C. & Krausz M. (2004) Treatment of opiate addicts with buprenorphine – a prospective naturalistic trial. Addictive Disorders & Their Treatment 3: 58-70.
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Evaluation des Gesundheitsraumsangebotes für Drogenkonsumenten in drei europäischen Städten (EU-Projekt) (2000/2001)
Forschungsbericht:
Zurhold H, Kreutzfeldt N, Degkwitz P, Verthein U & Krausz M (2001) Evaluation des Gesundheitsraumangebots für Drogenkonsumenten in drei europäischen Städten. Abschlußbericht für die Europäische Kommission, Department: DG SANCO F/2. Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung ISD. Hamburg.
Publikationen:
Zurhold H, Kreutzfeldt N, Degkwitz P, Verthein U (2001) Drogenkonsumräume. Gesundheitsförderung und Minderung öffentlicher Belastungen in europäischen Großstädten. Freiburg.
Zurhold H (2001) Drogenkonsumräume im Spannungsfeld zwischen gesundheitspolitischen und ordnungspolitischen Wirkungserwartungen. In: Akzeptanz 2: 12-13.
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Akupunkturbehandlung bei Substituierten (1999-2001)
Forschungsbericht:
Prinzleve M, Verthein U & Degkwitz P (2001) Ambulante Akupunktur im Rahmen der Substitutionsbehandlung. Begleitevaluation der Akupunkturbehandlung in der Drogenambulanz Hamburg-Altona. Forschungsbericht. Institut für Interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung ISD. Hamburg.
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Auswirkungen geänderter Öffnungszeiten des Drob-Inn auf das Nutzungsverhalten der BesucherInnen – Auswertung der ersten Stufe der Empfehlung des Mediatorenverfahrens (2000)
Baumgärtner T (2000) Welche Auswirkungen haben die geänderten Drob-Inn-GR-Öffnungszeiten auf das Nutzungsverhalten der BesucherInnen dieser und der dezentralen Einrichtungen? Statistische Auswertungen der Prä- und Post-Samstags-Schließungs-Befragungen unter GR-NutzerInnen in Hamburg. Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung ISD. Hamburg.
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Drogenkonsum und Nutzung von Gesundheitsräumen unter Konsumenten der Drogenszene (Szenestudie zusammen mit Jugendhilfe) 1999
Forschungsbericht:
Verthein U, Degkwitz P, Homann B, Wams M, Thiel G & Prinzleve M (1999) Drogenkonsum und Nutzung von Gesundheitsräumen unter Konsumenten der Drogenszene St. Georg. Kurzbericht. Hamburg.
Publikationen:
Thiel G, Homann B, Verthein U & Degkwitz P (2000) KokainkonsumentInnen in der offenen Hamburger Hauptbahnhofszene. Wiener Zeitschrift für Suchtforschung 23: 27-33.
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Qualitätsmanagement in den Drogenambulanzen Hamburg GmbH (1999)
Forschungsbericht:
Degkwitz P, Raschke P, Verthein U, Farnbacher G, Kalke J (1999) Qualitätsmanagement in den Drogenambulanzen Hamburg GmbH. Konzeption-Zwischenbilanz-Perspektiven-Arbeitsbuch, Forschungsbericht, Hamburg.
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Umstellung der Substitution von Codein auf Methadon (1998/1999)
Forschungsberichte:
Degkwitz P, Farnbacher G, Kalke J, Schmidt V & Verthein U (1999) Die Umstellung der Substitution von Codein auf Methadon. Patienten- und versorgungsbezogene Auswirkungen der Veränderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften. Hamburg.
Degkwitz P, Farnbacher G, Kalke J, Schmidt V & Verthein U (1999): Ergänzender Bericht für Schleswig-Holstein zur Studie „Die Umstellung der Substitution von Codein auf Methadon“, Forschungsbericht, Hamburg.
Publikationen:
Kalke J, Verthein U, Farnbacher G, Schmidt V & Degkwitz P (2001): Funktioniert die Umstellung von Codein auf Methadon bei Opiatabhängigen? – Ergebnisse einer patientenbezogenen Untersuchung, in: Sucht, 47. Jahrgang, Heft1/2001, S. 49-56.
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Akupunkturbehandlung Drogen- und Alkoholabhängiger(1998/1999)
Forschungsbericht:
Verthein U (1999) Ambulante Akupunkturbehandlung Drogen- und Alkoholabhängiger. Begleitevaluation des Akupunkturprojekts der „Palette 4“ in Hamburg. Hamburg.
Publikationen:
Verthein U (1999) Ambulante Suchtakupunktur – Ergebnisse einer Verlaufsuntersuchung. neuro date aktuell 13 (99): 14-19.
Verthein U, Raben R & von Soer J (2000) Ambulante Akupunkturbehandlung bei Drogen- und Alkoholabhängigen – Ergebnisse einer Verlaufsuntersuchung. 46: 62-76.
Verthein U & Raben R (2000) Ambulante Suchtakupunktur nach dem NADA-Protokoll – eine Verlaufsuntersuchung. Deutsche Zeitschrift für Akupunktur
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Entwicklung der Basisdokumentation in Hamburg (1996/1997)
Forschungsbericht:
Degkwitz P, Raschke P, Verthein U, Kalke J, Krausz M (1997) Entwicklung, Möglichkeiten und Perspektiven der Basisdokumentation von Drogenabhängigkeit in Hamburg. Forschungs- und Tätigkeitsbericht für 1996, Forschungsbericht, Hamburg.
Publikationen:
Kalke J , Raschke P (1999) Entzugsbehandlungen im Klinikum Nord – Auswertung einer Patientendokumentation, in: Krausz M, Raschke P (Hrsg.) (1999) Drogen in der Metropole, Freiburg i.B., S. 239-254.
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Kontrollierte Abgabe von Cannabis zum Eigengebrauch in Schleswig-Holstein (1996)
Forschungsbericht:
Raschke P (1996) Gutachten zur kontrollierten Abgabe von Cannabis zum Eigengebrauch in Schleswig-Holstein, Forschungsbericht, Hamburg.
Publikationen:
Raschke P, Kalke J (1999) Cannabis in pharmacies: a proposal from Germany on how to separate the drug markets, in: The International Journal of Drug Policy, 10 (1999), S. 309-311.
Kalke J, Raschke P (1999) Cannabis in Apotheken – ein Modell für die Zukunft? in: Stöver H (Hrsg.) (1999) Akzeptierende Drogenarbeit. Eine Zwischenbilanz, Freiburg i.B., S. 255-265.
Raschke P, Kalke J (1997) Cannabis in Apotheken. Kontrollierte Abgabe als Heroinprävention, Freiburg i.B.
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Substitutionsbehandlung mit codeinhaltigen Präparaten bei niedergelassenen Ärzten (1993 bis 1996)
Forschungsbericht:
Degkwitz P & Krausz M (1994) Substitutionsbehandlung mit codeinhaltigen Präparaten bei niedergelassenen Ärzten. Forschungsbericht 1. Teil. Hamburg.
Degkwitz P, Verthein U, Kühne A & Krausz M (1996) Substitutionsbehandlung mit codeinhaltigen Präparaten bei niedergelassenen Ärzten – Verlauf nach 3 Jahren. Hamburg.
Publikationen:
Krausz M, Verthein U, Degkwitz P, Haasen C & Raschke P (1998) Maintenance treatment of opiate addicts in Germany with medications containing codeine - results of a follow-up study, Addiction, 93, p. 1161-1167.
Verthein U, Degkwitz P, Haasen C, Raschke P & Krausz M (1996) Die Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger mit Codein und Methadon – ein Kontrollgruppenvergleich. Sucht 42: 108-117.
Degkwitz P, Verthein U & Krausz M (1996) Die Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger mit Codein/Dihydrocodein – Ergebnisse der Begleitforschung. Akzeptanz 1: 12-24.
Krausz M, Degkwitz P, Wernecke A, Verthein U, Chorzelski G & Behrendt K (1995) Substitutionsbehandlung von Heroinabhängigen mit codeinhaltigen Präparaten - Behandlungseffekte aus Sicht der Ärzte und Patienten, Psychiatrische Praxis, 22, 179-185.
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Selbsthilfegruppen für Substituierte (1997)
Forschungsbericht:
Verthein U & Raschke P (1997) Selbsthilfegruppen für Substituierte. Analyse einer Umfrage zum Bedarf an Selbsthilfeaktivitäten in Hamburg. Hamburg.
Publikationen:
Verthein U & Raschke P (1999) Bedarf und Teilnahmebereitschaft an Selbsthilfegruppen für Substituierte. Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie 49: 484-493.