Weiterentwicklung von evidenzbasierten Handlungsempfehlungen für Eltern im Umgang mit dem Alkoholkonsum ihrer Kinder

in Kooperation mit:
Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord, Kiel), Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ, Hamburg)

Projektteam: Dr. Jens Kalke, Dr. Philipp Hiller, Hermann Schlömer, Simone Mollenhauer

Laufzeit: 01.09.2018 bis 31.08.2020

In einem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Forschungsprojekt wurden 2011/2012 Handlungsempfehlungen für Eltern zum Umgang mit dem Alkoholkonsum ihrer Kinder (14 bis 17 Jahre) entwickelt und im Rahmen einer Interventionsstudie im schulischen Setting evaluiert. Dabei wurden relevante Konsumsettings wie das so genannte Vorglühen zuhause und Trinken im öffentlichen Raum nicht berücksichtigt, weil ihnen damals keine hohe Relevanz beigemessen wurde bzw. diese noch nicht erkannt worden war. Auch elterliche Regeln für den Umgang mit alkoholbedingten Unfällen (Intoxikation, etc.) ihrer Kinder wurden damals außer Acht gelassen. Ferner sollen auch mögliche verhältnispräventive Ansätze (z. B. Verschließen von alkoholischen Getränken zuhause) mit einbezogen werden. In dem Forschungsprojekt sollen diese Lücken gefüllt und die Handlungsempfehlungen für Eltern evidenzbasiert ergänzt und aktualisiert werden.

Das Forschungsprojekt besteht aus fünf empirischen Modulen:

  • Fokus-Gruppengespräche mit Eltern und Jugendlichen,
  • Befragung von Expert*innen,
  • Quantitative Elternbefragung,
  • Tiefeninterviews HaLT-Gespräche (Eltern, Jugendliche), Datenauswertung Trinkumstände,
  • Erprobung der weiterentwickelten Elternintervention (mit schriftlichem Kurz-Feedback der Eltern).

Gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)